Chimpu

 

 

 

 

Dies ist die Seite von “Chimpu”, unserem Tibet Terrier
(richtig heißt er “Midom Kyi Ho Chimpu”, genannt Chimmi oder Mr. Pu).
Wir sind Mitglied im Internationalen Club für Lhasa Apso und Tibet Terrier e.V. .

 

 

 

 

 

Midom Kyi Ho Chimpu

 

 

 

 

 

Die erste Begegnung mit einem “Tibeter”

 

 

Den ersten Tibet-Terrier lernten wir im November 1995 kennen, als unser Freund Tommy aus Vreden uns
bat, auf seinen kleinen Hund kurz aufzupassen, während er einen Geschäftstermin wahrnahm.

BalouBalou war damals gerade vier Monate alt und dementsprechend knuffig und verspielt.

Zu der Zeit wussten wir noch gar nichts über Tibet Terrier, hatten auch keine Vorstellung davon, wie ein solcher Tibet Terrier später einmal aussehen könnte.

Obwohl ich (Lisa) bis dato mein ganzes Leben nur mit Jagdhunden (Großer Münsterländer; Deutsch Drahthaar) zu tun hatte, wußte ich jedoch sofort, dass ich auch einen solchen kleinen “Wuschel” haben wollte.


Lisa und Balou
Theo war - wie so oft, wenn der Wunsch auf einen Familienhund geäußert wurde - zunächst nur skeptisch und versuchte mir eindringlich klarzumachen, dass “ein Hund - und sei er noch so süss und verspielt - nichts für uns sei”.

Als Tommy den kleinen Balou abends wieder abholte, war Theo erleichtert und ich doch ein bisschen traurig. Es sollte dann noch fast sieben  Jahre dauern, bis sich mein Traum, einen “eigenen” Tibeter aufzunehmen, erfüllen würde.

 

 

Noch ein “Tibeter”, diesmal in schwarz

 

 

Lisa mit TayaIn der Folgezeit haben wir Balou sehr oft gesehen, zumeist auf Flug-
tagen.

Dort sauste oft ein anderer “Wuschel” herum,  der zwar eine deutliche Ähnlichkeit zu Balou aufwies, allerdings pechschwarz war. Dieser Wuschel war eine “Sie” und noch dazu ziemlich zickig (oder wie ihre Züchterin sagen würde: tibetisch, weiblich, selbstbewußt). Sämtliche Annäherungsversuche meinerseits wurden entweder vollständig ignoriert oder aber mit einem beleidigten Wegdrehen beantwortet. Das änderte sich allerdings schlagartig auf einem Flug nach Dänemark, als Taya - so heißt die Wuscheldame nämlich - mir plötzlich auf den Schoß sprang, was ihr Frauchen Mone mit einem etwas überraschten “das hat sie ja noch nie bei Fremden gemacht” kommentierte. 

Ende der Geschichte war, dass Mone mir mit den Worten “Du brauchst auch einen Tibeter, ruf doch da mal an, die haben gerade Welpen” einen Zettel mit der Telefonnummer der Züchterin überreichte.

 

 

“Kleine Schneelöwen vom Dach der Welt” bei Sibylle Renardy-Platen in Lage

 

 

Dieser Zettel lag erst einmal bis zum nächsten Wochenende bei uns in der Küche herum, was Theo jedesmal, wenn er ihn sah, zu der Bemerkung “Du willst da doch wohl nicht ernsthaft anrufen” veranlasste. Am Samstag hatte ich ihn dann soweit, dass er endlich einwilligte: “Na gut, gucken können wir ja mal”. Theo wollte - wenn überhaupt - nur einen Hund “genau wie Balou” und war fest entschlossen, alle anders aussehenden Hunde hässlich zu finden.

"Welpenspielgruppe"Bei Sybille Renardy-Platen in Lage angekommen, war sofort klar, dass trotz der großen Welpenschar kein Balou dabei war. Uns wurde allerdings auch unmißverständlich klargemacht, dass man einen Tibeter nicht nach der Farbe, sondern danach aussucht, ob er vom Wesen her zu seinen Menschen passt. Trotzdem schielte ich nur nach den beiden “goldfarbenen” Welpen, die jedoch beide für uns nicht zu haben waren: der eine - Aiko - war nämlich schon fest nach Braunschweig versprochen; der andere - Chimpu - war nach Sibylles Ansicht für uns ungeeignet, da als erster Rüde aus dem Wurf von Amrita für uns als Tibeter-Neulinge zu dominant.


Auswahl war auch so genug vorhanden, da bei Sibylle gerade Mutter (Tara) und Tochter (Amrita) fast gleichzeitig am 24. und am 26. Juni 2002 ihre Welpen zur Welt gebracht hatten (Chimpu stammt aus dem “ersten” Wurf vom 24. Juni 2002) und um die beiden glücklichen Mütter insgesamt 13 allesamt sehr lebhafte, verspielte und wunderhübsche Welpen herumwuselten. Jeder dieser Welpen wurde uns mit Name, Besonderheiten von Körperbau und Haarkleid sowie - für uns besonders wichtig - seinen wesentlichen Charakterzügen vorgestellt; unmöglich sich vorzustellen, hier nicht fündig zu werden, eher denkbar, dass Interessenten wegen der Vielzahl der Welpen - davon einer bzw. eine liebenswerter wie der oder die andere - keine Entscheidung treffen könnten.

Chimpu hat sich entschieden!Auch wenn ich mich ernsthaft bei den anderen Welpen umsah, schielte ich doch immer hinüber zu dem für uns zunächst unerreichbaren Kleinen mit dem Piratenauge. Irgendwie hatte ich das Gefühl, das Chimpu der Richtige für uns sein könnte, auch wenn zunächst nicht nur Sibylle, sondern auch Theo dagegen waren: “der hat ja ein Fletschauge, den will ich nicht”.
Bei unserem nächsten Besuch in Lage ergriff dann zum Glück Chimpu die Initiative und regelte die Situation selbstständig, als er - der sonst vor allem mir gegenüber ziemlich reserviert war - freudig bei Theo auf den Schoß kletterte, was
- Theo zu der spontanen Bemerkung “so einen wollte ich immer schon haben” und
- Sibylle zu dem trockenen Kommentar “letztes Mal wollten Sie noch gar keinen haben”
veranlasste.

So kam es, dass Chimpu doch zu uns kommen durfte und - obwohl am Freitag, den 13. September 2002 hier eingezogen - uns seitdem nur reine Freude gemacht hat.